Torsten Krietsch Fotografie
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Fernsehinteressengemeinschaft Detzeln e.V.

Vereinsvorsitzender
Stefan Arnold
Obere Breitäckerstr. 16
79761 WT-Detzeln

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16. April 2010: Einladung zur Jahreshauptversammlung 2010

Der 1. Vorsitzende der Fernsehinteressengemeinschaft Detzeln e.V. lädt ein zur Jahreshauptversammlung am Freitag, den 16. April 2010 um 20:00 Uhr im Gemeindesaal Detzeln.

Tagesordnung:

  1. Begrüßung, Bericht des 1. Vorsitzenden
  2. Protokollverlesung der letzten Hauptversammlung durch den stellvertretenden Schriftführer
  3. Bericht des Kassierers
  4. Bericht der Kassenprüfer
  5. Notwendige Neuwahl des Schriftführers (der bisherige Vertreter Hr. Axel Schnurrenberger würde das Amt übernehmen)
  6. Unser Techniker Johannes Hummel informiert über den technischen Stand der Anlage und die anstehenden Arbeiten und Investitionen in der nächsten Zeit
  7. Entlastung der Vorstandschaft
  8. Verschiedenes, Wünsche und Anträge
Der Vorstand würde sich freuen, Sie recht herzlich begrüßen zu dürfen.

Stefan Arnold
1. Vorsitzender
für den Vorstand der Fernsehinteressengemeinschaft Detzeln e.V.


6. Februar 2009: Private schicken Extrarechnung

Unerfreuliche Post landete Mitte Januar in den Briefkästen der Antennengemeinschaften von Detzeln und Aichen. Die VG Media, Verwertungsgesellschaft für private Fernsehgesellschaften, fordert von den Vereinen eine Vergütung nach dem Urheberrechtsgesetz.

Detzeln/Aichen - Ortsvorsteher Erwin Schlegel überraschte in der jüngsten Sitzung seinen Ortschaftsrat mit dieser Neuigkeit. Der Vorsitzende der Fernsehinteressengemeinschaft, Stefan Arnold, hatte das Schreiben vom 16. Januar in Empfang genommen. Einen Brief selben Inhalts erhielt auch der Vorsitzende der Aichener Antennengemeinschaft, Bernhard Boll.

Darin meldet die VG Media ihre Ansprüche an. Es handelt sich um eine Gesellschaft zur Verwertung von Urheber- und Leistungschutzrechten. Die VG gehört je zur Hälfte ProSiebenSat1 und RTL. Ein Prozent ihrer jährlichen Bruttoumsätze sollen die Vereine für die Weiterleitung der Programme an ihre Mitglieder abführen.

Mit solchen Forderungen werden als Vereine organisierte Antennengemeinschaften schon seit einigen Jahren konfrontiert. Bereits im Sommer 2005 beklagte sich ein Vorsitzender beim Justizministerium: "Es ist den Vereinsmitgliedern nicht zu vermitteln, dass sie für den Empfang über eine Gemeinschaftsanlage (die ja von der Empfangsantenne bis zur Teilnehmeranschlussdose ihr Eigentum ist) eine urheberrechtliche Vergütung entrichten müssen, für eine Einzelempfangsanlage jedoch nicht." Er erhielt damals zur Antwort, dass dies rechtlich nicht zu beanstanden sei. Man könne jedoch die Tarife vom Deutschen Patent- und Markenamt oder von Gerichten überprüfen lassen.

Keine Vergütung für die Kabelweitersendung kann für kleinere Gruppen verlangt werden. Hier soll es einen Richtwert von 75 Wohneinheiten geben. Der war den Aichenern bekannt, weshalb sie (bei etwa 70 Einheiten) auch nicht mit einer solchen Forderung gerechnet haben.

Doch auch in Detzeln war die Überraschung groß. Hier sind allerdings etwa 90 Haushalte der Antennengemeinschaft angeschlossen. Vorsitzender Stefan Arnold hat sich der Sache unverzüglich angenommen und will die Mitglieder in der Hauptversammlung im März über den Sachverhalt informieren. Inzwischen hat er auch den Bundestagsabgeordneten Thomas Dörflinger angesprochen.

Der Detzelner Vorstand soll auch eingeladen werden, wenn die Antennengemeinschaft Aichen am kommenden Montag ihre Hauptversammlung hat. Gemeinsam will man über das weitere Vorgehen sprechen.

"Pro Sieben/Sat1 und RTL sichern sich über diese Vergütung eine neue Einnahmequelle", klagen die Interessengemeinschaften. Die Folge daraus könnte in ihren Ortschaften ein Wildwuchs von Einzelantennen sein.

Quelle: Südkurier