Torsten Krietsch Fotografie
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Bürger aus Detzeln


Boule-Spieler stolz auf Urkunden

Drei strahlende Gewinner gingen aus der diesjährigen Boule-Pokal-Tour im Rothauser Land hervor (von links): Wolfgang Hoffmann (dritter Platz), Rudi Fricker (erster Platz) und Helmut Kohlert (zweiter Platz) freuten sich über ihre Preise rund ums Rothauser Land. Beginn der Tour am vergangenen Samstag war um 10 Uhr am Schlüchtseestadion, weitere Stationen waren der Kurpark, die Tannenmühle und die Waldschenke in Birkendorf.

14.08.2015
Quelle: Südkurier, Bild: kerstin heller


Wenig Hoffnung für Gasthaus Ochsen

Die Chancen, dass in den Ochsen noch einmal Leben einkehrt, schwinden. Nach Aussage von Ortsvorsteherin Esther Koch konnten die Eigentümer bislang keinen Käufer für das Gasthaus finden und eine Wiedereröffnung auf Initiative der Dorfgemeinschaft in der Organisationsform eines Vereins sei nicht mehr aktuell.

Damit sind zum jetzigen Zeitpunkt beide Möglichkeiten zerschlagen, die das Gasthaus hätten retten können, denn eine Verpachtung an privat wurde seitens der Eigentümer ausgeschlossen.

Bereits seit rund fünf Jahren ist der Ochsen geschlossen. Im Februar hatten sich der Ortschaftsrat und engagierte Bürger bei einer Vorortbesichtigung einen Eindruck von seinem Zustand verschaffen können. In der Folge wurde eine Liste der anfallenden Kosten erstellt, um die Möglichkeit einer Weiterführung auf Vereinsebene auszuloten. „Wir müssten zu viel investieren, um das Gasthaus attraktiv instand zu setzen und für die Deckung der laufenden Kosten sehe ich auch keine Chance, wir haben es versucht und ich denke, wir sind zum richtigen Schluss gekommen, es wäre einfach zu riskant“, formulierte Ortsvorsteherin Esther Koch das Ergebnis.

Findet sich nicht doch noch ein Käufer, werden die Eigentümer laut früherer Aussagen, die Gasthausräume in Wohnungen umbauen.

Quelle: Südkurier


Goldene Ehrennadel für Roswitha Stehle

Einmal mehr wurde in der jüngsten Ortschaftsratssitzung in Detzeln eine engagierte Bürgerin geehrt. Roswitha Stehle wurde für 50-maliges Blutspenden mit der Urkunde und goldenen Ehrennadel des DRK ausgezeichnet und bekam vom Ortschaftsrat ein kleines Präsent überreicht.

Weiterhin sicherte der Ortschaftsrat der Detzelner Jugend Unterstützung zu, die in Eigenregie den Jugendraum im Feuerwehrhaus attraktiver gestalten will. Der Ortschaftsrat kann sich vorstellen, hierfür Material, beispielsweise Farbe für einen Neuanstrich, zur Verfügung zu stellen.

Quelle: Südkurier


Alles für den SV Krenkingen

Der 43-jährige Kfz-Mechatroniker Wolfgang Häusler aus Detzeln ist im Verein Vorsitzender, Platzwart, Kicker und Torwarttrainer.

Wolfgang Häusler (43) ist beim SV Krenkingen der Mann für alle Fälle, seit 24 Jahren Platzwart, seit drei Jahren neben Florian Maier auch Vorsitzender, zudem Ersatztorhüter und Torwarttrainer. Sein ganzer Stolz ist der blaue Rasenmäher.

Er hat eine sportliche Vita, für die andere Fußballenthusiasten fast ein ganzes Leben brauchen. Jugendtrainer, Kicker, Platzwart, Vorsitzender – Wolfgang Häusler hat beim SV Krenkingen nahezu alles hinter sich, was man in so einem kleinen Verein tun kann. Und das mit seinen erst 43 Jahren. Offensichtlich macht es ihm riesigen Spaß. Er strahlt, wirkt ausgeglichen. Macht es die frische Luft auf dem Sportplatz? Nicht nur. Er hat einen guten Grund: Vor wenigen Tagen brachte seine Frau Alina Sohn Florian zur Welt. „Jetzt lasse ich es ein bisschen ruhiger angehen“, sagt der junge Familienvater, „ich muss nicht mehr jeden Tag auf dem Sportplatz sein.“ Klar: Jetzt braucht er mehr Zeit für seine Familie. Zudem habe er das Alter, in dem man es mal gelassener sehen könne. Sein Mund formt sich zu einem spitzbübischen Lächeln. Wie soll es anders sein bei Wolfgang Häusler? Er saß auf seinem Rasenmäher, als der Anruf von seiner Frau kam. „Es ist so weit. Komm' heim.“ Das war natürlich ein sehr guter Grund, um die Arbeit abrupt zu beenden, den kleinen, blauen Traktor samt Mähwerk schnell in die Garage zurückzubringen und mit seiner Frau ins Krankenhaus zu fahren. Diesmal darf die Arbeit liegen bleiben. Was beim Kfz-Mechatroniker sonst selten vorkommt. Pflichtbewusst und mit Akribie erledigt er seine Arbeiten auf der schmucken Anlage in Detzeln. Oft staunen die Gegner über die beiden gepflegten Rasenplätze des SV Krenkingen. Das ist Häuslers Verdienst.

Wie soll es anders sein bei Wolfgang Häusler? Er saß auf seinem Rasenmäher, als der Anruf von seiner Frau kam. „Es ist so weit. Komm' heim.“ Das war natürlich ein sehr guter Grund, um die Arbeit abrupt zu beenden, den kleinen, blauen Traktor samt Mähwerk schnell in die Garage zurückzubringen und mit seiner Frau ins Krankenhaus zu fahren. Diesmal darf die Arbeit liegen bleiben. Was beim Kfz-Mechatroniker sonst selten vorkommt. Pflichtbewusst und mit Akribie erledigt er seine Arbeiten auf der schmucken Anlage in Detzeln. Oft staunen die Gegner über die beiden gepflegten Rasenplätze des SV Krenkingen. Das ist Häuslers Verdienst.

Wie viele Stunden er schon auf dem Traktor gehockt ist, mag er gar nicht schätzen. Er überlegt kurz: „Drei, vier Jahre haben wir diesen Mäher schon. Ich denke, da sind 286 Stunden zusammengekommen.“ Und 24 Jahre erledigt er diesen Job bereits. Jeder halbwegs geübte Mathematiker kann sich ausrechnen, wie viele Stunden Häusler schon auf seinem Rasenmäher verbracht hat. Schon mit 19 hat er diesen Posten im Verein übernommen. Das ist eher ungewöhnlich. „Das war irgendwie ein Zufall. Der Verein hatte jemanden zum Rasen mähen gebraucht. Dann bin ich dabei hängen geblieben. Und ich mach's heute noch gerne für den Verein. Das ist eine Leidenschaft“, erklärt Häusler. Andreas Siebold greift ihm bei seiner Arbeit hie und da unter die Arme. Dazu zählen neben Rasen mähen auch Platz streuen, Arbeitseinsätze, Vereinsheim sauber halten – eben alles rund um die Anlage. „Die Plätze müssen in Ordnung sein“, sagt der 43-Jährige.

Seit drei Jahren ist Häusler mit Florian Maier, den er übrigens einst in der F-Jugend trainierte, an der Vereinsspitze. Die repräsentativen Aufgaben überlässt er seinem Partner. Er bleibt viel lieber im Hintergrund und widmet sich dem administrativen Geschäft wie Platzbelegung. Die Aufgaben sind verteilt, der komplette Vorstand ist aktiv. Und Häusler ist stolz auf den kleinen Verein, in dem alles familiär zugeht, eine tolle Kameradschaft, ein großer Zusammenhalt herrscht. „Jeder kennt jeden“, sagt sich Häusler. Was den Fußball betrifft, äußert er sich wieder wie einer, der eben einen Streich ausgeheckt hat: „Für mich war es schon immer ein Reiz, wenn wir als kleiner Verein die Großen ein bisschen ärgern können.“

Lange sah es so aus, als würden Häuslers Wege in eine andere Richtung gehen. Obwohl er aus einer Fußballerfamilie stammt, – sein Vater und dessen Brüder sind „alte ESV-ler“ – durfte er nicht im Verein kicken, bis er 16 war. Bis dahin musizierte er im Musikverein Oberlauchringen auf dem Flügelhorn. Fußball war schon immer seine Leidenschaft, und er stand dann vor der Entscheidung: Fußball oder Musik. Häuslers Entscheidung stand fest – ein Glück für den SV Krenkingen. Beim SV Untermettingen spielte er in der Jugend, ein halbes Jahr noch aktiv, bis er zum SV Krenkingen wechselte. Auch als Kicker ist er vielseitig, stand im Tor und auf dem Feld seinen Mann. Aktuell zählt er als Ersatztorwart noch zum Kader der „Ersten“. Aber er sagt: „Ich muss nicht mehr unbedingt spielen.“ Er trainiert noch fleißig mit. „Wenn man bei den Jungen mitmacht, bleibt man jung.“ Hauptsächlich ist er Torwarttrainer und gibt seine Erfahrungen an Christoph Baschnagel weiter.

Als Vorsitzender liegt ihm, der vier Ab- und Aufstiege mitgemacht hat, nach dem Gang der „Ersten“ in die Kreisliga B ein Neuaufbau am Herzen. Die Entwicklung in der im vergangenen Jahr gegründeten Aktiv-Spielgemeinschaft mit dem SV Untermettingen sieht er positiv: „Für unseren kleinen Verein ist das die Zukunft.“

SV Krenkingen: Ständig rauf und runter

Der 1950 gegründete Verein wechselte immer wieder zwischen Kreisliga A und B. Der Verein geht mit der Spielgemeinschaft mit dem SV Untermettingen einen neuen Weg. Mit seinen 250 Mitgliedern ist der 1950 gegründete SV Krenkingen am Hochrhein ein vergleichsweise kleiner Verein mit einem familiären Charakter. Die Vereinsfarben sind blau und weiß.

Gründerjahre

Der 4. Mai 1950, das Gründungsdatum, war ein Donnerstag. Einige Fußballenthusiasten hoben den SV Krenkingen aus der Taufe. In den Vorstand wurden Altbürgermeister Arnold Hug (Vorsitzender), Friedrich Müller (Stellvertretender Vorsitzender), Max Kaiser (Schriftführer) und Andreas Kaiser (Kassierer) gewählt. Der Start in den Spielbetrieb war schwierig, weil der neue Verein noch keinen geeigneten Sportplatz hatte. Die Notlösung: Der Verein pachtete am 15. Juni 1950 ein 4000 Quadratmeter großes Grundstück im Gewann Steigacker von Julius Hug aus Breitenfeld. Zum Vergleich: Ein durchschnittlicher Fußballplatz hat eine Fläche zwischen 5000 und 6000 Quadratmetern.

Sportliche Anfänge

Das erste Fußballspiel auf dem neu gepachteten Areal wurde am 25. Juni 1950 angepfiffen. Die Kicker des SV Krenkingen verloren gegen den Nachbarn SV Untermettingen mit 0:6. Im Rückspiel gelangen ihnen beim 3:8 immerhin drei Tore. Schon 1951 schloss sich der Verein dem südbadischen Fußballverband an.

Sportplätze

Nach dem Verbandseintritt fanden die Krenkinger ein neues Gelände für einen Sportplatz, der den Anforderungen einigermaßen entsprach. Bernhard Schauer stellte es dem Verein zur Verfügung. Mit großem finanziellem Aufwand machten die Mitglieder den Platz beim Berghaus spielfertig. 1962 nahmen sie die Beleuchtung in Betrieb. 1966 stand man wegen der Kündigung des Pachtvertrags wieder vor der „Sportplatzfrage“. Nach langen Verhandlungen mit der Gemeinde Detzeln wurde das Gelände unterhalb der Kapelle, am heutigen Standort, ausgebaut. Anfangs der 1990er Jahre wurde ein zweiter Rasenplatz, hauptsächlich für den Trainingsbetrieb, neben dem Hauptplatz gebaut.

Baumaßnahmen

1987 wurde eine Tiefbrunnenanlage zur Bewässerung des Rasenplatzes gebaut. 1993 war Baubeginn für das Vereinsheim am Sportplatz in Detzeln. 1995 installierten die Mitglieder die Bandenwerbung, ein Jahr später errichteten sie eine WC-Anlage und 2000 folgte der Bau des überdachten Freisitzes.

Sportliche Entwicklung

Der erste große Erfolg war 1960 der Gewinn des Wanderpokals beim Turnier in Riedern am Wald. Erstmals stieg die „Erste“ 1985 nach dem Titelgewinn in der Kreisliga B in die Kreisliga A auf. Danach ging es immer wieder auf und ab. Den vorerst letzten Aufstieg feierte das Team 2006 in der Relegation. Im vergangenen Sommer mussten die Krenkinger in der neuen Spielgemeinschaft mit dem SV Untermettingen wieder absteigen.

Nachwuchsarbeit

1968 meldete der SV Krenkingen erstmals eine A-Jugend für den Spielbetrieb. Immer wieder gelang es den Krenkingern, eigene Jugendteams zu melden. Aktuell gibt es unter dem Namen SV Krenkingen die Bambini, eine eigene F- und E-Jugend. Ab der D-Jugend spielen die Nachwuchskicker des SV Krenkingen im eigenständigen Jugendverein SG Steina-Schlüchttal, der vor drei Jahren aus der SG Schlüchttal, dem FC Birkendorf, dem SV Untermettingen, SV Bettmaringen und SV Krenkingen hervorging.

Neuer Weg

Im Aktivbereich ging der SV Krenkingen im vergangenen Jahr einen neuen Weg und gründete für die Aktivteams mit dem SV Untermettingen eine Spielgemeinschaft.

Quelle: Südkurier, www.krenkingen.de, Bild: Neubert


Treffpunkt im Tiengener Schlossgarten. Marianne Fischer und Rudi Fricker sind die Gründer

Zwei Mal in der Woche rollen im Tiengener Schlossgarten die Kugeln über den Kies zwischen den Baumreihen. Dienstags und donnerstags ab 15.30 Uhr sind dort die Schlossgarten-Bouler zu Gange. Und dies ganz offiziell mit Einverständnis der Verwaltung Waldshut-Tiengens. Gegründet wurde die Gruppe 2011 von Marianne Fischer aus Tiengen und Rudi Fricker aus Detzeln. An etlichen Orten im Landkreis wurde zu diesem Zeitpunkt bereits seit Jahren Boule gespielt, nur ausgerechnet Waldshut-Tiengen war noch ein weißer Fleck. Das haben die beiden mit Erfolg geändert: Mittlerweile zählt die Schlossgarten-Gruppe 24 Mitglieder aus Tiengen und Umgebung. Zehn bis zwölf sind im Schnitt an einem Nachmittag anzutreffen.

"Wir sind eine offene Gruppe und kein Verein, jeder kann nach Lust und Laune kommen", erklärt Marianne Fischer. Das heißt, auch Leute, die nicht zur Gruppe gehören und die noch nie eine Kugel in der Hand gehabt haben, sind jederzeit willkommen und können mit einer der vorrätigen Kugeln einen ersten Wurf wagen. Rudi Fricker steht Anfängern zur Seite und vermittelt ihnen die Grundkenntnisse.

700 Gramm wiegt eine Boulekugel, sie möglichst nahe an die sechs bis zehn Meter entfernte kleine Zielkugel heran zu werfen, ist das Ziel. "Jeder, der noch so weit werfen kann, kann Boule spielen", sagt Fricker im Hinblick auf die Anforderungen. Nicht nur der Körper, auch das Hirn wird nach Aussage der beiden Gruppengründer bewegt. Das Gelände müsse gelesen werden, beispielsweise eine Schräglage berücksichtigt werden. Um richtig gut zu spielen, brauche es viel Übung. Marianne Fischer und Rudi Fricker spielen schon seit vielen Jahren Boule und sind wie alle Gruppenmitglieder mit Begeisterung bei der Sache. "Hat man den Boule-Virus erst drin, bekommt man ihn nicht mehr los", meint Fricker.

Während ihres Spiels reden und lachen die Schlossgarten-Bouler viel, aber neben der Lockerheit ist auch der Ehrgeiz zu gewinnen spürbar. Und wenn Millimeter entscheiden und Marianne Fischer mit dem Maßband feststellen muss, welche Kugel der beiden gegnerischen Mannschaften näher bei der Zielkugel liegt, wird ihr genau über die Schulter geschaut. Das Kräftemessen in Turnieren hat sich die Gruppe mittlerweile auch auf die Fahnen geschrieben. Einzelne Spieler der Schlossgarten-Bouler fahren schon länger zu Turnieren in der Schweiz, in der das Boule-Spiel eine viel längere Tradition hat als bei uns. Und vor kurzem ist beim ersten internen Turnier der Gruppe Ilse Garbade zur Siegerin gekrönt worden. Nächstes Ziel ist ein Turnier, das Gast-Boulern offensteht.

Das Spiel

Boule von französisch la boule - die Kugel, ist eine Kugelsportart, die sich auch in Deutschland wachsender Beliebtheit erfreut. Gespielt wird hauptsächlich nach den Regeln des französischen "Pétanque", das 1907 in Südfrankreich entstand. Der Name geht auf die Position des Spielers zurück, der mit geschlossenen Beinen (französich "pieds tanqués") in einem Kreis steht und von hier aus versucht, seine Kugel möglichst nahe an eine kleine Zielkugel heranzuwerfen. Feste Regeln für den Untergrund des Spielfelds gibt es nicht, deshalb kann Boule nahezu überall gespielt werden. Von Südfrankreich aus eroberte das Spiel mit den Kugeln die angrenzenden Länder und die Welt. In über 70 Ländern gibt es mittlerweile Boule-Verbände. Boule wird als Freizeitvergnügen bis hin zum Leistungssport auf der Ebene nationaler und internationaler Meisterschaften gespielt und steht sogar auf einer Liste des Internationalen Olympischen Komitees mit Sportarten, die Chancen haben, einmal olympische Disziplin zu werden.

Quelle: Südkurier, Bild: freudig


Hildegard Schneider wird 80

Am Montag, den 18. August 2014 feierte Frau Hildegard Schneider mit Familie und Freunden ihren 80. Geburtstag in geselliger Runde, während der ich ihr die Glückwünsche des Oberbürgermeisters Albers und des Ortschaftsrates überbringen durfte. Frau Schneider erfreut sich einer beneidenswerten köperlichen und geistigen Verfassung.

Wir hoffen, dass sie noch recht lange die gemeinsamen Unternehmungen mit Ehemann Karl geniessen kann, und wüschen ihr weiterhin viel Gesundheit und alles Gute.

Ortsvorsteherin Esther Koch


Erwin Schlegel tritt nach 15 Jahren nicht mehr als Stadtrat an

Waldshut-Tiengen - Erwin Schlegel aus Detzeln erinnert sich an die vergangenen Jahre und spricht über die größten Erfolge der CDU-Fraktion

Erwin Schlegel hat sich seinerzeit stark für ein gemeinsames Wanderwegekonzept gemacht. Stolz ist er auf die Wandertafel in Detzeln. Bild: Klatt-D'Souza

Meine Zeit als Stadtrat: Erwin Schlegel steht nach 15 Jahren nicht mehr auf der Wahlliste der CDU. Künftig will er sich mehr um die Familie kümmern.

Herr Schlegel, bald werden Sie mehr Zeit zur Verfügung haben. Was machen Sie damit?

Die Abende sind trotzdem ausgefüllt. Es gibt aber auch andere Dinge außer der Politik, wie die Familie. Mittlerweile gibt es vier Enkel, für die ich mir mehr Zeit nehmen kann. Außerdem bin ich noch in Vereinen tätig, hauptsächlich im Männergesangverein Detzeln. Da bin ich seit 52 Jahren Mitglied. Ich werde es auch einmal genießen, wenn ich mal keinen Termin habe und zu Hause bin.

Sie waren 15 Jahre im Gemeinderat tätig. Glauben Sie, dass Sie richtig abschalten können?

Nein, man verfolgt das Geschehen stetig und schaut, was die Kollegen machen und wie die Geschicke der Stadt gelenkt werden. Das wird mich auch weiter interessieren. Vielleicht werde ich auch die eine oder andere Sitzung als Zuschauer mitverfolgen.

Können Sie sich noch an Ihre erste Sitzung erinnern?

Nicht genau, weil ich schon viele Jahre vorher als beratende Stimme dabei war in meiner Tätigkeit als Ortsvorsteher. Ortsvorsteher war ich von 1974 bis 2009. Da habe ich versucht immer an den Sitzungen teilzunehmen

Gibt es eine Sitzung, an die sich noch genau erinnern können?

Da gab es immer wieder Höhepunkte. Ich kann mich noch sehr gut erinnern, als es um die Abschaffung der unechten Teilortswahlen ging. Das war sehr emotional, weil ich aus einem Ortsteil komme. Das hat einen richtig beschäftigt.

Glauben Sie, dass die Ortsteile voll integriert sind?

Aus Sicht der Stadt Waldshut-Tiengen, aus Gemeinderatssicht und aus meiner als Ortsteilbewohner denke ich, dass die Ortsteile integriert sind. Wenn ein Tagesordnungspunkt ansteht und in der Vorlage nichts steht, gibt es immer die Frage eines Mitglieds des Gremiums, ob der Punkt im Ortschaftsrat diskutiert oder beraten wurde. Ist das nicht der Fall, wird der Punkt zurückgezogen. Das ist für mich ein Indiz für die Integration.

Hat es in einer Sitzung schon einmal richtig gekracht?

Ja, das gehört auch dazu in einer Demokratie. Es muss doch so sein, dass man unterschiedlicher Meinung ist.

Welches waren die größten Erfolge, an denen Sie aktiv beteiligt waren?

Für die Stadt war mir immer der Nahverkehr am Herzen gelegen. Wichtig war mir auch das Wanderwegekonzept des Stadtgebietes, das durchgehende Markieren der Wanderwege vom Nordschwarzwald bis zur Schweiz. Da habe ich mich sehr eingesetzt. Das war nicht immer einfach, weil manche Ortsteile ihre eignen geschnitzten Wegweiser hatten. Wir sind uns aber einig geworden.

Gibt es noch einen weiteren Punkt?

Ein kleiner Punkt waren auch Parkplätze, das hängt ja mit dem Nahverkehr zusammen. Es war mir wichtig, dass die Leute am Bahnhof in Tiengen parken können. Der Platz wurde auch erweitert.

Wie sehen Sie die Zukunft Tiengens?

Manchmal hört man Negativ-Stimmen, aber wenn man Tiengen betrachtet, gibt es viele Aktivitäten und gute Geschäfte. Leerstand in der Stadt gibt es überall. Und wir haben den Magnet Müller. Da hatte man es geschafft, mehrere Häuser zusammen zu nehmen, so dass der große Markt entstehen konnte. Ich schätze auch den Charme der kleinen Geschäfte. Die Untere Hauptstraße ist am Werden. Ich habe gar keine Sorgen um Tiengen.

Gibt es eine Entscheidung, die Sie heute anders getroffen hätten?

Nein, denn schwierige Entscheidungen wurden lange davor beraten. Ich war damals mit dem Ausgang der unechten Teilortswahl nicht zufrieden, aber es funktioniert ja heute.

Auf die Stadt kommen hohe Investitionen zu, wie die Sanierung der Stadthalle und der Freibäder. Wie stehen Sie dazu?

Die Wunschliste ist enorm und kann so nicht komplett durchgezogen werden. Aber ich denke, dass ist die Aufgabe des neues Gemeinderates darüber zu entscheiden. Wir können ja nicht die Entscheidungen treffen und das neue Gremium muss es dann ausbaden. Wir werden es bestmöglich vordiskutieren.

2009 lag die Wahlbeteiligung bei nur 40,5 Prozent. Und dieses Jahr?

Ich denke, dass sie besser wird, zumal jetzt auch 16-Jährige mitwählen können. Ich hoffe, dass die Jungen auch die Chance nutzen. Auf den Wahllisten der Parteien stehen auch einige junge Kandidaten, vielleicht eine Motivation mehr wählen zu gehen.

Glauben Sie, dem Gemeinderat würde es gut tun, wenn er verjüngt wird?

Bei jeder Wahl gibt es Veränderungen. Ich denke, wir brauchen eine gute Mischung aus Jungen und Alten. Das kann nur eine Bereicherung sein.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Der Fraktion wünsche ich, dass die das ganze Umfeld für die Stadt und die Ortsteile im Blick hat.

Was meinen Sie genau?

Die Weiterentwicklung der Baugebiete in den Ortsteilen. Das muss weiter verfolgt werden, weil das Bauland in der Stadt ja begrenzt ist.

Was wünschen Sie sich privat?

Ich bin froh, dass bis jetzt gesundheitlich alles gut über die Bühne ging. Ich hoffe, dass ich wieder ein bisschen mehr Zeit zum Fahrradfahren habe.

Wo trifft man Sie denn mit dem Rad?

Eigentlich überall: Vom Schwarzwald bis in die Schweiz. Ich habe nie eine Route und fahre einfach darauf los. Aber den Weg zurück finde ich dann doch immer.

Quelle: Südkurier


Max Hussaa der Heftle verteiler

Max ist der Zukünftige Heftle verteiler der Bevölkerung des Königreiches Detzeln.

Max freut sich schon sie bald jeden Tag zu besuchen. Er wir bald den bisherigen Heftchen verteiler Stefan Albicker ablösen.


Lieblingsplatz von Ortsvorsteher Norbert Thienger mit traumhafter Aussicht

Idylle am Waldrand: Hier sitzt Ortsvorsteher Norbert Thienger gern und genießt den Blick auf sein Heimatdorf Detzeln.

Waldshut-Tiengen - Der Lieblingsplatz von Ortsvorsteher Norbert Thienger Bank befindet sich am Waldrand. Viele persönliche Erinnerungen.



Norbert Thienger ist Detzelner mit Leib und Seele. Er fühlt sich rundum wohl in seinem 270 Einwohner zählenden Heimatdorf an der Steina, das mit sechs Vereinen ein sehr lebendiges Gesellschaftsleben hat. Einer seiner Lieblingsorte ist eine Bank in erhöhter Lage östlich von Detzeln am Waldrand beim Haileweg. Sie liegt im Schatten alter Bäume und lässt durch ein von Blättern, Ästen und Stämmen umrahmtes Fenster auf einen Teil Detzelns blicken. Mit vielen Gebäuden verbindet der Ortsvorsteher persönliche Erinnerungen. Etwa mit der kleinen Kapelle, die er schon als Schulbub besuchte und die heute der große Stolz Detzelns ist.

Sie stammt aus den Anfängen des 12. Jahrhundert und wurde 1582 komplett neu aufgebaut, danach mehrfach saniert und ist heute ein einmaliges historisches Kleinod. Vor rund fünf Jahren wurden die Außenfresken renoviert, erzählt Thienger und fügt hinzu, dass Detzeln noch eine zweite Kapelle hätte, die Mitte der 50er Jahre in vierjähriger Bauzeit in Eigenregie von den Detzelnern in ihrer Freizeit erbaut worden wäre. Auch heute ist nach Aussage des Ortsvorstehers die Dorfgemeinschaft intakt. Allerdings fehlt zu seinem Bedauern ein Treffpunkt wie ein Gasthaus. Das von der Bank aus zu sehende große Haus mit sechs Gauben ist das einstige Gasthaus Ochsen. Es steht zum Verkauf. Wir gehen heute zum Knöpfle, sagt Thienger und meint damit den Hirschen in Breitenfeld, der von der Familie Knöpfle betrieben wird. Wenn er auf der Bank den Blick nach rechts wendet, blickt er auf das Detzelner Neubaugebiet. Es wird zur Zeit erweitert, 2014 soll die Erschließung abgeschlossen sein. Unter den Reben heißt die dazugehörige neue Straße in Erinnerung an den Wein, der einst vom hier ansässigen Kloster St. Blasien auf dem Hang angebaut wurde.

Heute bauen nur noch ein paar wenige Detzelner für den Eigengebrauch Wein an. Das Gemeindehaus mit dem Kindergarten hätte der Ortsvorsteher gern noch gezeigt, aber die Bäume verdecken die Sicht. Denn auf ihren schön gelegenen Kindergarten wären die Detzelner ebenfalls besonders stolz, meint der Ortsvorsteher und erzählt von einer Familie, die nur wegen des Kindergartens nach Detzeln gezogen wäre.

Zur Person: Norbert Thienger

Norbert Thienger (63) ist in Tiengen geboren und in Detzeln aufgewachsen. Nach einer Ausbildung zum Fernmeldehandwerker beim Fernmeldeamt Konstanz arbeitete er über 20 Jahre bis zu seinem Vorruhestand als Telekom-Serviceleiter in Waldshut-Tiengen. Er war jahrzehntelang aktives Mitglied der Detzelner Feuerwehr und der Fernsehinteressengemeinschaft Detzeln. 1994 wurde er in den Ortschaftsrat gewählt, seit 2009 ist er Ortsvorsteher. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.

Quelle: Südkurier, Bild: freudig


Norbert Denker wird 80

Am Sonntag den 01.09.2013 feierte Norbert Denker im Kreise seiner Familie und Bekannten, bei guter Gesundheit, seinen 80. Geburtstag. Ich durfte Ihm die besten Wünsche des Oberbürgermeisters und des Ortschaftsrates überbringen. Er ist immer noch aktiver Sänger des Männergesangvereins Detzeln. Viele Jahre war er Vorstand der Fernsehinteressengemeinschaft Detzeln, sowie des SKI-Club Tiengen .

Wir wünschen Ihm weiterhin viel Gesundheit und alles Gute.

OV Norbert Thienger

16. Januar 2013: Inge Götz zeigt ihre Werke

Helena Schär (links) mit der Malerin Inge Götz vor dem Bild "Apfelbaum".

Ihre Lieblingsfarben sind Blau und Türkis und ihre Lieblingsmotive kommen aus der Natur. Die Rede ist von Inge Götz. Die Malerin stellt noch bis zur grenzüberschreitenden Kulturnacht am 5. Mai ihre Bilder im "Öpfelbaum" in Kadelburg aus. Am vergangenen Sonntag war Vernissage, kamen viele Kunstkenner, Freunde und Bekannte und hatten Freude an der Kunst in breiter Vielfalt durch Malerei gepaart mit Musik und Gesang von Timo Lampap und Anna Kratzer.

Inge Götz zeigt sich nicht nur in der Vielfalt ihrer Motive, sondern auch im Malstil begabt, malt Aquarelle ebenso, wie Bilder in Öl oder Acryl auf Leinwand. Und da ihre Lieblingsmotive allesamt aus der Natur stammen oder \96 wie bei dem Stillleben die Krüge \96 aus Naturmaterialien wie Ton sind, passen die Exponate ideal in das natürliche Ambiente der Ausstellungsräume.

Helena Schär vom Öpfelbaum hieß zur Vernissage willkommen, freute sich über den zahlreichen Besuch. Von Inge Götz war zu hören, dass alle Ausstellungsstücke in den letzten beiden Jahren entstanden sind. In ihrem Atelier Kunst Haus Tiengen, wie sie es nennt, in der Weihergasse 1. Dort, wo sie mit zwei weiteren Künstlerinnen, Barbara Feser und Liz Marder Etspüler, ein leer stehendes Haus angemietet hat. Wo sich Inge Götz entfalten kann, wie sie sagt, und wo das Licht und die Atmosphäre sie inspirierten. Ansonsten ließ die Künstlerin bei der Vernissage eher ihre Arbeiten "sprechen" und gestand: "Das Reden ist nicht so meins, deshalb male ich."

Doch im persönlichen Gespräch ging sie gern auf ihre Arbeit und auf ihren künstlerischen Werdegang ein, der erst im 45. Lebensjahr begann, obwohl dieser Wunsch, wie sie sagt, schon lange in ihr geschlummert habe. Ingrid Veith lehrte sie in der Feinheit des Aquarellierens, Zeichenkurse folgten bei Wolfram Zimmer und das abstrakte Malen mit Acryl gab es bei Sonja Wagner. Im Malkreis Tiengen kam der Umgang mit Ölfarben dazu. "Momentan beschäftige ich mich am liebsten mit Ölmalerei auf Leinwand", ist von Inge Götz zu hören, die in der Malerei, wie sie sagt, neugierig bleibe: "Ich bilde mich kontinuierlich durch Kurse und autodidakte Malerei weiter."

Quelle: Südkurier, Bild: Noth


25. Mai 2012: Embert Lüber legt die Latte hoch

Embert Lüber ist seit fast 30 Jahren Parcourschef und mit dafür verantwortlich, dass die Springreitprüfungen reibungslos ablaufen. Die Hindernisse für das Pfingstreitturnier auf der Anlage an der Wutach in Tiengen stehen bereit.

Sein Auto steht neben der Reithalle in Tiengen. Daneben sind die Stangen für die Hindernisse gerichtet. Die Heckklappe ist offen. Embert Lüber startet seinen Computer und wartet. Dann druckt er die ersten Pläne aus. Er zeigt sie: "So sieht ein Parcours aus." Man spürt es. Die Anspannung wächst vor dem großen dreitägigen Pfingstreitturnier des Reitvereins Tiengen. Der 62-jährige Feinmechaniker aus Detzeln ist fast 30 Jahre Parcoursbauer.

Mittlerweile kennt er die Kniffe und weiß, worauf es ankommt: "Es ist sehr wichtig, dass die Zeiteinteilung mit dem Parcourschef gemacht wird." Er nennt ein Beispiel. Bei 70 Nennungen für eine Springprüfung rechne er pro Reiter konsequent zwei Minuten. Natürlich baue man den Parcours für die Reiter. Aber im Hinterkopf hat er auch, dass die Abläufe stimmen und die Zuschauer nicht zu lange auf einen leeren Parcours schauen müssen. Er sagt: "Ich als Parcourschef bin mit dafür verantwortlich, dass alles reibungslos abläuft." Das erfordere Fingerspitzengefühl. Lüber lehnt sich zurück: "Mit den Jahren hat man die Routine."

Wenn morgen auf der Reitanlage an der Wutach die erste von vielen Springprüfungen beginnt, muss der Parcours stehen. Die Hindernisse sind bereits aufgebaut. Fehlt noch die Dekoration, die Blumen, und die Nummern. Das ist schnell erledigt. Wichtig sei, dass die Oxer bereit sind. Für den Laien erstaunlich, wie zügig der Parcours für das nächste Springen steht. Lüber verrät: "Wir stellen nicht nur einen Parcours. Gleichzeitig stehen zwei, zum Teil auch drei. Wir planen immer schon weiter." Man stelle alles so auf, dass man für die nächste Runde nur noch die Nummern aufstellen und ausflaggen müsse. Zwischen den Prüfungen muss alles schnell gehen.

Mit ein wenig Stolz erzählt der 62-Jährige, dass es selten vorkomme, dass der Zeitplan nicht stimme. Er überlegt und verrät: "Aber es kann schon vorkommen, dass auf dem Platz eine Stunde nichts passiert." Der Zeitplan wird in der Regel aber so erstellt, dass es so wenige Pausen wie möglich gibt. "Dann bleiben die Leute da."

Damit so ein Reitturnier reibungslos über die Bühne geht, braucht der Parcourschef Helfer - Bahndienst, wie es genannt wird. Da müsse ein Rädchen ins andere greifen. "Es ist wichtig, dass man die Mannschaft bei Laune hält."

Aber Lüber ist ein alter Hase im Geschäft. Der geprüfte Parcoursbauer ist für den Verband auf vielen großen Turnieren unterwegs. Er kennt nahezu die komplette deutsche Springreiterelite. Er wird mit seinem Team das Pfingstreitturnier in Tiengen auch in diesem Jahr wieder mühelos stemmen.

Quelle: Südkurier, Bild: Neubert


05. Juli 2011: Sänger zaubern Menü für ihre Frauen

Kochen will gelernt sein. Das dachten sich auch die Männer vom Männergesangverein Detzeln und belegten einen Kochkurs bei Margot Eisenmeier. Drei Abende lang lernten sie die Kniffe der Kochkunst. Vom Erfolg des Kochkurses konnten sich die Frauen dann am dritten Abend überzeugen, da zauberten die Männer ein Menü extra für ihre Frauen. Diese ließen sich gerne von den mediterranen Vorspeisen, leckerem Entrecôte an Kaffee-Madeira-Sauce und einem leckeren Erdbeer-Rhabarber-Eis Soufflé überzeugen.

Quelle: Südkurier


17. März 2011: 186 Bürgerideen bringen Land weiter - Jonathan Koch aus Detzeln ausgezeichnet

Ideensturm im Südschwarzwald entfacht. Preisträger im Schloss Bonndorf prämiert

Bonndorf \96 Die mit Abstand niedlichste Idee kam von Jonathan Koch aus Waldshut-Tiengen. Der Grundschüler ist der Erfinder der Brezelwurst, nämlich einer Wurst, die ausgeschnitten, oder mit entsprechendem Ausstecherle in Form gebracht wird und so exakt auf eine Brezel passt. Als Kinder-Preisträger beim "Ideensturm", den die LEADER Projektgruppe Südschwarzwald entfachte, wurde er am Montag im Bonndorfer Schloss vom Regierungspräsident Julian Würtenberger, dem Schirmherr des Wettbewerbs, ausgezeichnet. Preise und Preisgelder stifteten mehrere Sponsoren.

LEADER, ein EU-Förderprogramm, spricht sich zwar Englisch, ist aber tatsächlich eine "Liaison", die den ländlichen Raum unter anderem durch Bürgerideen voranbringen soll. 186 kamen aus den fünf teilnehmenden Landkreisen Waldshut, Schwarzwald-Baar, Emmendingen, Breisgau-Hochschwarzwald, und Lörrach.

Hauptgewinner mit einem Preisgeld von 6000 Euro war das Lorenz-Onken-Institut aus Herrischried. In einem Stadt-Land-Begegnungsprojekt vernetzen sie landwirtschaftliche Betriebe mit Projekten für Jugend, Tourismus, Naturschutz und Landschaftspflege. Michael Arndt aus Hinterzarten möchte mit virtuellem Wandern a lá Google-Streetview eine Plattform schaffen zum Planen von Wanderungen und damit auch Touristen anlocken. Für diese Idee gab es 4000 Euro.

Thomas Mattuschek aus Dachsberg, ein vor nicht allzu langer Zeit zugezogener Bürger, der selbst wertige, standortnah produzierte Lebensmittel schätzt, ist Erfinder einer Lebensmittelgenossenschaft. Das Einkaufen auf dem Bauernhof oder beim Biogärtner verläuft entspannt per Internetshop oder Telefonhotline und verhindert, dass jeder Einzelverbraucher viele Kilometer im Auto verfährt.

Landrat Tilman Bollacher und Vorsitzender der Aktionsgruppe, hob in seiner Laudatio den Erfindergeist der Schwarzwälder hervor. In langen, harten Wintern "waren die Menschen auf sich gestellt und erhielten auch keine Ausgleichszahlungen". Sie hätten sich beschäftigt mit handwerklichen Arbeiten und auch immer versucht, Möglichkeiten für einen leichteren Alltag zu ersinnen. Aus dem Schwarzwald kämen denn auch beispielsweise der erste Skilift, der erste Serienski und der heute weltweit bekannte Dübel.

Die Chancen dieser idyllischen Landschaft stellte Bollacher gegen die Herausforderungen der Zukunft, die sich im demografischen Wandel, aber auch im Tourismus niederschlügen. Die Ansprüche wären höher, Innovationen bis hin zu Freizeitgestaltungsmöglichkeiten an Regentagen gefragt.

Quelle: Südkurier


31. Januar 2011: Der 80. Geburtstag von Karl Albicker


Am Montag den 31. Januar 2011 feierte Herr Karl Albicker im Kreise seiner Kinder und Enkel seinen 80. Geburtstag. Er darf sich über eine gute körperliche und geistige Verfassung freuen. Als Wegwart ist er immer noch trotz seines hohen Alters für unser Dorf tätig. Die besten Wünsche des Oberbürgermeisters und des Ortschaftsrates durfte ich ihm überbringen.

Wir wünschen Ihr weiterhin viel Gesundheit und alles Gute.

Ortsvorsteher Norbert Thienger


22. September 2010: Trio lässt sich bei der Arbeit zuschauen

Inge Götz, Cecilia Kaiser und Liz Marder-Etspüler schaffen offenes Atelier als lebendigen Ort der Inspiration



Foto: Ursula Freudig

In ihrem offenen Atelier in der Weihergasse 1 lassen sich Inge Götz, Liz Marder-Etspüler und Cecilia Kaiser (v.l.n.r.) gerne beim Malen über die Schulter schauen.

Tiengen (ufr) Ab sofort können Kunstinteressierte in Tiengen drei Malerinnen beim Ausüben ihrer Kunst über die Schulter schauen: Inge Götz, Cecilia Kaiser und Liz Marder-Etspüler haben in der Weihergasse ein offenes Atelier eröffnet. "Jeder kann vorbeikommen und schauen, wie wir arbeiten", sagt Cecilia Kaiser. Drei Stockwerke hat ihr neues "Kunst Haus Tiengen" schräg gegenüber vom Weltladen. Früher war es einmal ein Lager der Firma May.

Gemeinsam haben die drei Malerinnen das Haus renoviert. Jede hat ein Stockwerk für sich. Bereits am Eröffnungstag wanderten zahlreiche Besucher über eine alte Holztreppe von Atelier zu Atelier und erlebten interessante Kontraste. Während Cecilia Kaiser, eine gebürtige Argentinierin, auf Reliefarbeiten mit Acrylfarben spezialisiert ist, arbeiten Liz Marder-Etspüler aus Hohentengen und Inge Götz aus Detzeln - beide Mitglied des Malkreises Tiengen - vorzugsweise mit Öl.

Die Künstlerinnen sind gerne bereit, über ihr Schaffen Auskunft zu geben. Einen lebendigen Ort der Inspiration und Kreativität in freundlicher ungezwungener Atmosphäre versprechen die Künstlerinnen ihren Besuchern.

In absehbarer Zeit wollen die drei auch Malkurse und Kunst-Workshops anbieten. Vormittags ist das Haus in der Regel immer offen, am Nachmittag müssen sich die Öffnungszeiten erst noch einspielen. Kontakttelefonnummer: 0170 / 4 15 89 30.

Quelle: Südkurier


28. Januar 2010: Firma Hilpert in neuen Händen


Detzeln: 31 Jahre lang führten Bernhard und Angelika Hilpert (v. re.) im Waldshut-Tiengener Ortsteil Detzeln die selbst aufgebaute Heizungsbaufirma. Seit September 2009 führt nun der aus Bonndorf stammende Timo Beha als neuer Inhaber den renommierten Meisterbetrieb mit den bewährten Mitarbeitern Georg Schmidle und Roland Fechtig. Unterstützt wird er dabei von seiner Lebenspartnerin Ramona Tomasi. Bild: Edinger

Quelle: Südkurier


02. Dezember 2009: Der 90. Geburtstag von Theresia Morath


Am Mittwoch, dem 02. Dezember 2009 feierte Frau Theresia Morat ihren 90.Geburtstag im Kreise Ihrer Kinder, Enkel und Urenkel. Sie darf sich über eine ungewöhnlich gute körperliche und geistige Verfassung freuen. In geselliger Runde durfte ich Ihr die Glückwünsche des Oberbürgermeister Albers und des Ortschaftsrates Detzeln überbringen.

Wir wünschen Ihr weiterhin viel Gesundheit und alles Gute.

Ortsvorsteher Norbert Thienger


27. September 2009: Ergebnisse der Bundestagswahl in Detzeln

ErststimmenErststimmenZweitstimmenZweitstimmen
abolutin Prozentabsolutin Prozent
CDU 59 42,1 60 42,3
SPD 37 26,4 12 8,5
FDP 25 17,9 37 26,1
Grüne 9 6,4 16 11,3
Linke 7 5,0 5 3,5

Quelle: Südkurier


8. September 2009: Arbeitsjubilar bei Fa. Bernhard Hilpert, Heizungsbau Detzeln

Seit 25 Jahren arbeitet Georg Schmidle aus Tiengen, wohnhaft in Lauchringen, bei der Firma Bernhard Hilpert Heizungsbau in Detzeln. Seine Lehrzeit absolvierte er bei der Firma Merz Maschinenfabrik, damals noch in Tiengen. An seinen ersten Arbeitstag, den 20. August 1984, kann sich Georg Schmidle noch gut erinnern. Heute, so Bernhard Hilpert, gehört er so gut wie zur Familie. Den Ausgleich zu seinem Beruf findet der 59-jährige Vater von drei Kindern beim Fußball. Über viele Jahre engagierte er sich beim Sportclub Lauchringen.

Quelle: Südkurier


2. September 2009: Abschied aus der Politik

Tiengen: Großes Lob, viel Beifall und Präsente mit edlen Tropfen gab es in der jüngsten Vorstandssitzung des CDU-Ortsverbandes Tiengen für vier Kommunalpolitiker, die nach den Kommunalwahlen aus wichtigen politischen Ämtern ausgeschieden sind: Kurt Reckermann, der nach 20 Jahren im Gemeinderat nicht mehr für dieses Gremium kandidiert hatte, Erwin Schlegel, Detzeln, und Markus Ebi, Aichen, die nach 35-jähriger beziehungsweise 20-jähriger Arbeit als Ortsvorsteher aus diesem Amt geschieden sind, weiterhin aber dem Gemeinderat angehören, sowie Martin Jehle, der fünf Jahre Ortsvorsteher von Breitenfeld war.

In seiner Laudatio würdigte Vorsitzender Kurt Benda die vier Parteifreunde nicht nur als erfolgreiche Kommunalpolitiker für ihren unmittelbaren Verantwortungsbereich, sondern auch als wichtige Impulsgeber für die Gesamtstadt, als Ideengeber für die Arbeit der CDU sowie als Beispiele für konstruktiven ehrenamtlichen Einsatz und praktizierte Heimatverbundenheit.

Im weiteren Verlauf der Zusammenkunft besprach das Gremium die Einsätze während des Wahlkampfes zur Bundestagswahl, eine Reihe aktueller kommunalpolitischer Themen sowie das Veranstaltungsprogramm für das Jahr 2009, zu dem auch die Ehrung langjähriger Mitglieder und die im Spätjahr geplante Hauptversammlung gehören.

Quelle: Südkurier


7. Juni 2009: Nichtamtliches Ergebnis der Ortschaftsratswahlen 2009 in Detzeln

Dies ist kein amtliches Ergebnis. Alle Angaben ohne Gewähr!

Name Stimmenanzahl
Hilpert, Tilo 93
Albicker, Franz 81
Tröndle, Paul 75
Thienger, Norbert 73
Fricker, Rudolf 65
Klähn, Hans-Jochaim 44
--
Lüber, Embert 43
Stich, Harald 39
Ilnicka, Markus 38
Schurrenberger,Axel 26
Rogg, Manfred 21

Quelle: Bürger von Detzeln


26. Mai 2009: Liste der Vorschläge zur Ortschaftsratswahl am 7. Juni 2009

Dies ist keine amtliche Kandidatenvorschlagsliste!

Name Straße Beruf/Stand Geb. Datum
Albicker Franz Friedhofweg 2a Landwirt 08.01.1961
Fricker Rudolf Breitäckerstraße 7 Rentner 10.05.1940
Hilpert Tilo Breitäckerstraße 8 Metallbauer 06.02.1982
Ilnicka Markus Breitäckerstraße 1 Informatiker 13.03.1973
Klähn Hans-Joachim Steinatalstraße 17 Controller 03.12.1963
Lüber Embert Steinatalstraße 21 Feinmechaniker 23.02.1950
Rogg Manfred Obere Breitäckerstr. 8 Rentner 05.01.1941
Schnurrenberger Axel Steinatalstraße 9 Fachkrankenpfleger 13.06.1965
Stich Harald Obere Breitäckerstr. 20 Kfz. Meister 29.06.1963
Thienger Norbert Obere Breitäckerstr. 2 Serviceteamleiter i.R. 23.03.1950
Tröndle Paul Breitäckerstraße 10 Landm. Mech. Meister 09.10.1950

Der Wähler ist an die vorgeschlagenen Bewerber nicht gebunden.

Es wird darauf hingewiesen, dass diese Liste lediglich eine Orientierungshilfe sein soll, zusätzliche Benennungen auf dem Stimmzettel sind möglich (die amtlichen Stimmzettel werden für alle drei Wahlen dem Wähler zugestellt).

Quelle: Öffentliche Umfrage nach geeigneten Kandidaten in Detzeln, Mai 2009


20. März 2009: In den Wahlkampf mit Stadtrat Erwin Schlegel

Waldshut-Tiengen - Der Kommunalwahlkampf ist eröffnet. Die Parteien stellen nacheinander ihre Kandidatenlisten vor, wie die Waldshut-Tiengener CDU am Freitag in Tiengen. Mit vollen Kandidatenlisten tritt die Waldshut-Tiengener CDU zur Kommunalwahl im Juni an: unter den 26 Kandidaten auf der Gemeinderatsliste sind auch elf der derzeit 13 amtierenden CDU-Stadträte wieder zu finden und auf der 15 Namen starken Kreistagsliste fünf der bisher sechs CDU-Räte aus dem Kreistagswahlkreis Waldshut. Elf altgediente Räte und 15 neue Kandidaten stellen sich am 7. Juni für die CDU zur Wahl für die 26 Gemeinderatssitze in Waldshut-Tiengen. Und die politische Konkurrenz wird wieder schärfer ins Visier genommen, wie von OB Martin Albers, als er bei der CDU-Nominierungsversammlung die SPD aufs Korn nahm: "Im Wahlprogramm der SPD stehen lauter Sachen, die zusätzlich Geld kosten. Woher das kommen soll, steht nicht drin." Keine Kritik dagegen bei der Nominierung der eigenen Mannschaft: Durchweg alle Gemeinderatskandidaten wurden mit einem Stimmenanteil jenseits der Zwei-Drittel-Mehrheit gewählt.

Für den Waldshut-Tiengener Gemeinderat nominiert wurden Ulrich Jahn (59), Stadtrat Erwin Schlegel (63), Frank Kaiser (44), Norbert Schmeiser (41), Hans-Gerd Rindt (51), Johannes Flaig (51), Stadtrat Kurt Benda (69), Stadträtin Rita Mosel (65), Stadtrat Eugen Schupp (63), Gabriele Eppler (46), Stadtrat Armin Arzner (33), Stadtrat Markus Ebi (60), Johann Retz (59), Andreas Keller (45), Stadtrat Helmut Maier (53), Andrea Thoß-Rauer (28), Stadtrat Gerd Jacobshagen (45), Alexander Rochow (22), Ulrich Lienhard (41), Stadtrat Albert Ebner (58), Stadtrat Dieter Zauft (63), Ulrike Holzwarth (59), Eugen Maier (42) und Stadtrat Josef Rimmele (69)sowie Hans Winterhoff (55) und Heinrich Wöhrlin (41). Die bisherigen Stadträte Hans Studinger und Kurt Reckermann kandidieren nicht mehr.

Quelle: Südkurier


13. Februar 2009: Elfriede Hilpert - Freude am täglichen Gang zur Schule

Elfriede Hilpert wurde 1948 in Tiengen geboren. Ihr Heimatort ist Detzeln, wo sie bis heute wohnt. Berufliche Stationen: 1971: Erste Dienstprüfung für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen in den Fächern Mathematik, Geographie und Katholische Religion. 1972: Zweite Dienstprüfung für das Lehramt an Realschulen und Dienstantritt an der Realschule Waldshut.

Seit 1975 Lehrerin an der Realschule Tiengen. Ihr kirchliches Engagement: Seit 1999 kirchliche Schulbeauftragte für Grund-, Haupt- und Realschulen der Erzdiözese Freiburg. Seit 2004 Beratungslehrerin für Katholische Religion beim Schulamt Lörrach.

Elfriede Hilpert ist 40 Jahre im Schuldienst, seit 1975 an der Realschule Tiengen. Rektor Helmut Maier (links) überreichte ihr für ihre Verdienste die Dankurkunde des Landes. Schuldekan Markus Schmitt (rechts) würdigte ihre Verdienste im kirchlichen Bereich. Foto: Freudig

Nichts vor sich herschieben, sondern die Dinge anpacken und gestalten, so lautet Elfriede Hilperts Devise, die sich in ihrer 40-jährigen schulischen Laufbahn bestens bewährt hat. Mit rund 60 Kollegen, der Schulleitung und vielen Gästen feierte die Lehrerin ihr Dienstjubiläum in der Realschule Tiengen, an der sie seit 1975 Mathematik, Katholische Religion und Erdkunde unterrichtet. Die Kollegen gratulierten musikalisch, ebenso die Klasse 10c, die in ihrem Lied die Klassenlehrerin aufforderte: "Elfriede hol' die Gläser raus." Auch "Ehemalige" gehörten zu den Gratulanten, darunter die früheren Rektoren der Realschule, Kurt Benda und Gerhard Bertold.

"Du hast dir in all den Jahren als verständnisvolle, engagierte und motivierte Lehrerin Wertschätzung und Anerkennung erworben, dein Wirken an der Schule zeichnet sich durch Hilfsbereitschaft, Verständnis, Freundlichkeit und Einfühlungsvermögen im täglichen Miteinander aus", fasste Rektor Helmut Maier ihre Verdienste zusammen. Immer mit Mut und Zuverlässigkeit hätte sie ihren Dienst versehen. Er bedankte sich im Namen der Schule und des Schulamtes bei der Jubilarin und überreichte ihr die Dank- und Anerkennungsurkunde des Landes für 40-jährige Verdienste im öffentlichen Dienst.

Auch außerhalb der Schule ist Elfriede Hilpert mit dem ihr eigenen Schwung aktiv: "Du hast nie halbe Sachen gemacht, alles, was du tust, hat Hand und Fuß", meinte Schuldekan Markus Schmitt. Elfriede Hilpert ist Beratungslehrerin im Fach Religion und als kirchliche Schulbeauftragte unter anderem für die Ausbildung und Aufsicht von kirchlichen Lehrkräften wie Gemeindereferenten und Diakonen zuständig. Neben dem Schuldekan, dankten Pfarrer Louis Collantes und Pfarrer Rainer Stockburger der Jubilarin für ihren "kirchlichen Einsatz." Der Glaube ist für Elfriede Hilpert eine wesentliche Kraftquelle. Das Rampenlicht scheut sie: "Aber heute muss es wohl sein", meinte sie in ihrer Dankesrede und versicherte: "Ich liebe es nach wie vor, in die Schule zu gehen." Das stets offene Ohr der Schulleitung und ein wunderbares Kollegium, in dem neben der konstruktiven Zusammenarbeit der Humor nicht zu kurz käme, hätten wesentlichen Anteil an ihrer Motivation. Dass Elfriede Hilperts Elan in ihren kommenden Dienstjahren einmal erlahmen könnte, ist ihren eigenen Worten nach unwahrscheinlich: "Mir tut der schnelle Gang einfach gut." (ufr)

Quelle: Südkurier